VfL möchte gegen Neckarsulm wieder zurück in die Erfolgsspur

Vorjahreszweitligameister zu Gast in Oldenburg

 

Nach drei Niederlagen in Folge möchten die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg am Mittwochabend gegen Aufsteiger Neckarsulmer Sportunion gerne wieder zurück in die Erfolgsspur kehren. Anwurf ist wie üblich um 19:30 Uhr in der EWE-Arena. Bereits im November war man im DHB-Pokal aufeinandergetroffen. Damals hatte der VfL ohne Angie Geschke mit 32:29 bei den Württembergerinnen die Oberhand behalten. Im Gegensatz zum Pokalspiel kann Leszek Krowicki diesmal wieder auf die Nationalspielerin setzen. Dafür muss er wie erwartet auf seine beiden Linksaußen Kim Birke und Veronica Mala verzichten. Möglich, dass wie schon in Randers, Angie Geschke wieder auf dieser Position aufläuft. „Angie ist gut auf Linksaußen, fehlt uns aber natürlich dann im Rückraum“, so Kim Birke ob der Qualitäten ihrer Mannschaftskollegin auf der Außenbahn. Unsicher ist auch der Einsatz von Isabelle Jongenelen, die gegen Metzingen auf die Schulter gefallen war und ebenfalls gegen Randers pausieren musste. Dafür werden mit Lena Thomas und Griet Prante zwei Spielerinnen aus dem Drittligateam zur Mannschaft stoßen. „Neckarsulm hat eine sehr erfahrene Truppe mit Spielerinnen wie Maike Daniels und Alena Vojtiskova. Trotz all der Probleme bin ich aber überzeugt, dass wir in der Lage sind Zuhause gegen Neckarsulm zu gewinnen“, zeigt sich Krowicki, der mit Emilia Galinska auch auf eine seiner polnischen Nationalspielerinnen trifft, sehr optimistisch was den Spielausgang betrifft. „Emilia ist eine sehr talentierte Spielerin und ich freue mich, dass sie einen Verein in Deutschland gefunden hat“, so der polnische Nationaltrainer Krowicki über die 24jährige Rückraumspielerin.

 

Während der VfL bereits sein fünftes Spiel innerhalb von zwei Wochen absolviert hatten die Gäste zwei Wochen Spielpause und gehen somit deutlich ausgeruhter in die Partie. Die Württembergerinnen, die in Lena Hoffmann und Hannah Breitinger ihre besten Torschützinnen haben, sehen sich zwar als Außenseiter in Oldenburg wollen aber dennoch nicht als Punktelieferant die Reise in den Norden antreten. „Wir konnten schon im November einigermaßen gut mithalten und reisen nicht nach Oldenburg, um uns zu verstecken. Der VfL ist im Rückraum definitiv besser besetzt, allerdings haben sie 2,3 verletzte Spielerinnen und schon vier Spiele im Januar absolviert. Meine Mannschaft war in den vergangenen zwei Wochen wieder fleißig im Training und wir konnten ein paar Problemchen aufarbeiten. Wir reisen mit Respekt nach Oldenburg und wollen unser bestes Spiel am Mittwoch zeigen", so Neckarsulms Trainer Emir Hadzimuhamedovic auf der Homepage des Aufsteigers.